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Die Schifffahrt der Leidenschaft - Fußballträume werden wahr!

Fußball im Mutterland – hinein ins Spektakel Premier League! Sunderland A.F.C vs. Manchester United: mit dem Schifffahrtskonzern DFDS Seaways begaben sich die FussiFreunde Hamburg über die Ostertage auf große Ausfahrt

Fast ist es wie in der Mini Playback Show. Eben noch auf unebenem Geläuf umhergeirrt, nun mittendrin im Stadium of Light, der Heimspielstätte des Traditionsklubs Sunderland A.F.C. Es ist Samstag, der 30. März, 13:45 Uhr. Wir reiten auf einer wahren Euphoriewelle. Just ertönt krachende Musik aus der Beschallungsanlage des Stadions, einer typischen englischen Sitzplatzarena: eng dran am Spielfeld, tobendes Publikum. Eben Gänsehaut pur. Man kann gar den frisch gemähten Rasen riechen. Die Mannschaften laufen ein. Über 43.000 Zuschauer erheben sich von ihren Plätzen, klatschen den Akteuren Beifall. Welch unbeschreibliches Szenario: Ashley Young, Shinji Kagawa und Robin van Persie – man kennt sie sonst aus dem Fernsehen. Nun treten sie nur wenige Meter vor einem gegen die Kugel.

Große Strapazen mussten wir für dieses Erlebnis freilich nicht auf uns nehmen. Im Gegenteil: Sehr komfortabel ging es zu. In Amsterdam hatten wir die Fähre nach Newcastle betreten. Am Deck der Princess Seaways – einem weitläufigen Kreuzfahrtschiff mit 1200 Passagieren an Bord – bezogen wir unsere Kabinen. Die Vorfreude ist groß! Insbesondere, wenn man bedenkt, wie schwer es ist, aus Deutschland überhaupt an Premier-League-Tickets zu gelangen.

T-Bone-Steak und Bier

Es ging schließlich zum Abendessen in eines der Bordrestaurants. Exquisites T-Bone-Steak wurde serviert, dazu ein kühles Lager. Der perfekte Start ins Wochenende. So wirklich wahrnehmbar war die Größe des Schiffes zu diesem Zeitpunkt für uns noch nicht. Erst als wir nach dem Essen einen Rundgang unternahmen, wurde uns die Dimension der mehrstöckigen Fähre bewusst. Auch das Unterhaltungsangebot ließ keinen Wunsch unerfüllt. Casino, Shopping, Sportbar, Spielautomaten. Und als wir letztlich noch den Nachtclub entdeckten, war vollends klar: hier waren wir richtig! Gleichgesinnte gab es übrigens zuhauf. Mit den niederländischen, deutschen und englischen Reisenden tauschten wir uns bei einem Bierchen über das internationale Ballgeschehen aus. Fußball verbindet. Was zunächst so abgedroschen klingt, wird hier tatsächlich gelebt.

Zurück zum Spielgeschehen. Ob ein Sunderland-Dreier gegen das ruhmreiche Manchester United möglich ist? Die meisten Fans der Platzherren scheinen eher skeptisch angesichts der Tatsache, dass Tabellenführer ManU satte 43 Zähler mehr auf dem Buckel hat. Die Ferguson-Elf dominiert das Geschehen von Beginn an nach Belieben und geht nach einer knappen halbe Stunde folgerichtig in Front. Robin van Persies Körpertäuschungen und sein strammer Abschluss auf spitzem Winkel führen zum Erfolg. Noch abgefälscht von Sunderlands Titus Bramble trudelt der Ball in die Maschen. Das Geschehen scheint seinen erwarteten Lauf zu nehmen, doch mit Wiederbeginn keimt Spannung auf. “Was ist denn bitte mit ManU los?”, wundern wir uns und sehen leidenschaftliche AFC-Akteure zu Werke schreiten. Mehr und mehr erkämpfen sich die Gastgeber Spielanteile. Und auch das Publikum wird wacher. Unmutsäußerungen gegenüber Schiedsrichter und ManU-Akteuren sind auf der Tribüne zu vernehmen – in regionaler Aussprache ein wahres Erlebnis für auswärtige Ohren. Sunderland wird von seinen Fans nach vorne gepeitscht. Doch am Ende bringt Manchester den Sieg über die Zeit.

Eine Hochburg für Freunde der Ausgehkultur

Das Spiel ist vorüber, so langsam wird es ruhiger im Stadion. Zeit, zurück nach Newcastle zu kehren. Vorbei an den zahlreichen Buden, die deftiges Fastfood anbieten, und den Ständen, an denen Fanutensilien jeglicher Art ihre Besitzer wechseln. Die Metro bringt uns nach zwanzigminütiger Fahrt zurück ins Hotel, wo wir uns discofein machen. Das Nachtleben Newcastles ist berühmt-berüchtigt. Da will man präpariert sein. Weit über 1000 Pubs gibt es Newcastle, dessen Bewohner mit der chronisch-rauen Wetterlage ihren ganz eigenen Umgang pflegen. Wir staunen nicht schlecht, mit wie wenig Textil insbesondere das weibliche Geschlecht die Straßen hinab schlendert. Überall scheint an diesem Abend der Bär zu steppen – eine Hochburg für Freunde der Ausgehkultur.

Nach kurzer Nacht steht am nächsten Tag der Besuch des St. James` Park auf der Agenda, das Stadion von Newcastle United. Inmitten der Innenstadt gelegen ist die Arena ein wahrer Hingucker. Mit 52.387 Sitzplätzen ist das Stadion das drittgrößte Englands und beherbergt obendrein einen charmanten Pub – das Shearer's, benannt nach der ehemaligen Stürmer-Ikone Alan Shearer. Doch nach abermaligem Kneipenbesuch steht uns nicht der Sinn. Und obendrein wartet bereits der Bus zum Abfahrtshafen. Schwamm drüber, wir haben den Kollegen daheim ohnehin genug zu berichten: das Starensemble Manchester United, das große Herzblut von Sunderland A.F.C., die vielen „Originale”, die auf der Tribüne mitfiebern, und nicht zuletzt die legendäre Kneipenkultur – der Trip ins fußballverrückte England ist definitiv eine Reise wert.

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